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 200 Jahre Rheinhessen                                            


2016 ist ein besonderes Jahr für Rheinhessen:
In diesem Jahr jährt sich die Gründung Rheinhessens zum 200. Male.
Wir sind sehr stolz darauf mitzufeiern und tun dies im Rahmen von Veranstaltungen für unsere Heimatgemeinde Worms-Neuhausen.

(bitte anklicken)

Wir erinnern in unseren Veranstaltungen literarisch-musikalisch an Leben und Werk von Georg K. Glaser, einen der vergessenen Schriftsteller Rheinhessens. Seine Texte über den Umgang mit der Gewalt sind stark von seinen Erfahrungen als Jugendlicher in Worms geprägt.

Mit unseren langjährigen Mitgliedern Karl-Heinz Deichelmann und Walter Passian als Rezitatoren, sowie Paul Streich von der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule können wir spannende Abende versprechen. In unserem "kleinen theater".

Die Termine fanden statt am:

Freitag, 19.02.2016
Samstag 20.02.2016
Freitag, 26.02.2016
Samstag, 27.02.2016

Saison 2014/2015                                             



Wir spielten bereits:

Premiere: Samstag, 27.09.2014, 20:00 Uhr

Freitag, 03.10.2014, 20:00 Uhr

Samstag, 04.10.2014, 20:00 Uhr

Samstag 11.10.2014, 20:00 Uhr

Samstag, 25.10.2014, 20:00 Uhr

Sonntag, 02.11.2014, 17:00 Uhr

Samstag, 08.11.2014, 20:00 Uhr

Samstag, 13.12.2014, 20:00 Uhr

Sonntag, 14.12.2014, 17:00 Uhr

Samstag, 10.01.2015, 20:00 Uhr

Freitag 16.01.2015, 20:00 Uhr

Sonntag, 18.01.2015, 17:00 Uhr

Samstag, 31.01.2015, 20:00 Uhr

Samstag, 21.02.2015, 20:00 Uhr

Sonntag, 22.02.2015, 17:00 Uhr

Freitag, 27.02.2015, 20:00 Uhr

Freitag 13.03.2015, 20:00 Uhr

Sonntag, 15.03.2015, 17:00 Uhr

Freitag, 20.03.2015, 20:00 Uhr

Samstag, 21.03.2015, 20:00 Uhr

Freitag, 17.04.2015, 20:00 Uhr

Samstag, 18.04.2015, 20:00 Uhr

Freitag, 24.04.2015, 20:00 Uhr

Samstag, 25.04.2015, 20:00 Uhr

Freitag, 02.10.2015. 20:00 Uhr

Samstag, 03.10.2015, 20:00 Uhr

Freitag, 09.10.2015, 20:00 Uhr

Samstag, 10.10.2015, 20:00 Uhr

Freitag, 06.11.2015, 20:00 Uhr

Samstag 07.11.2015, 20:00 Uhr (Deniere)


Zum Stück:

Bitte schnallen Sie sich an und schalten Sie Ihre elektronischen Geräte aus!

Babette, Jeannette und Raclette, drei Flugbegleiterinnen der maroden
französischen Airline Jet-Baguette, nehmen Sie mit auf ihren Flug von 
Worms nach Paris.

Der Pilot ist betrunken, das Essen wird knapp, das Flugzeug entpuppt sich 
als 
schrottreif, ein Triebwerk fällt aus, der Kapitän verfliegt sich, und 
die geplante Notwasserung auf dem Silbersee fällt buchstäblich ins Wasser. 

Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt! 

Wird das gestohlene Flugzeug, eine klapprige Tupolew aus dem Jahre 1964, jemals in Paris ankommen?
Wird der 80-jährige Pilot wieder nüchtern und fähig sein zu landen?
Und was passiert mit dem toten Co-Piloten in der Gepäckablage? 

Nur keine Panik!

Die tollkühnen Frauen in ihrer fliegenden Kiste haben die Situation voll im Griff.


Mit Songs der Beatles halten sie die Passagiere bei Laune und haben für 
jede 
Panne das passende Lied parat. Nicht nur die überaus 
originellen Interpretationen der fünfundzwanzig Beatles-Hits, auch 
die frechen Dialoge und die witzigen Tanzeinlagen von Babette, Jeanette 
und Raclette machen den Katastrophen-Trip zu einem 
himmlischen Vergnügen.

Der deutsche Autor Enrique Keil schuf mit "Beatles an Bord" einen gelungenen Mix aus grotesker Comedy und Musical, den er Comedycal nennt. Sechs Jahre nach der Uraufführung in Stuttgart bringt die Volksbühne Worms ab September 2014 "Beatles an Bord" nach Worms.

Doch Vorsicht! Auf diesem Trip geht alles schief, was nur schief gehen kann.

Saison 2014/2015                                                 

Die Volksbühne Worms präsentierte 3 kuschelige Leseabende mit literarisch-humoristischen Liebesgaben von Wilhelm Busch, Robert Gernhardt, Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Eugen Roth u. a.

An drei Leseabenden, dem 06., 07. und 13. Juni 2014, präsentierten Spieler der Volksbühne Gedichte und Texte zum unerschöpflichen Thema LIEBE!

Das Programm hat Walter Passian zusammen gestellt, der auch gemeinsam mit Karl-Heinz Deichelmann, Elke Dyroff und Maria Zeller die beiden ersten Termine bestritten hat.

Am 13. Juni dann, blieben Passian und Dyroff, wurden jedoch von Ina Krehbiel und Kai Pfeiffer unterstützt. 

Unseren Zuschauern wurde das Thema Liebe einmal von der literarischen Seite mit Erfolg näher gebracht. Ergebnisse konnte man in einigen Hochzeitsanzeigen feststellen.


(zum vergrößern bitte klicken)

Saisonstück 2012 / 2013

Eine Komödie wie Prosecco und bittere Schokolade

Es wirkten mit:

Karl-Heinz Deichelmann als "Romeo" und "Pater"

Kira Ozaine als "Julia" und "Amme"

Pia "Pie" Gonschorek als "Lucretia" und

Tim Kieckhäben als "William Shakespeare"

unter der Regie von Dorota Wojsyk

Regieassistenz: Walter Passian und Charlotte Rüdiger

Romeo und Julia haben Shakespeares Drama überlebt. Nun sind sie Eltern einer pubertierenden Tochter und spielen in einem Stück von Ephraim Kishon.

Shakespeare dreht sich im Grabe um!

Ausgerechnet Das Liebespaar des Jahrhunderts ist zu einem keifenden, zänkischen Ehepaar geworden und hat das schönste seiner Liebesdramen zu wildem Possenspiel verzerrt.

Da bleibt dem Meister nichts anderes übrig, als dem Treiben Einhalt zu gebieten.

Wir spielten für Sie am:

Samstag, den 29.09.2012 um 20:00 Uhr (Premiere)

Freitag, den 05.10.2012 um 20:00 Uhr

Samstag, den 06.10.2012 um 20:00 Uhr

Freitag, den 12.10.2012 um 20:00 Uhr

Freitag, den 19.10.2012 um 20:00 Uhr

Samstag, den 20.10.2012 um 20:00 Uhr

Freitag, den 26.10.2012 um 20:00 Uhr

Sonntag, den 28.10.2012 um 18:00 Uhr

Freitag, den 02.11.2012 um 20:00 Uhr

Samstag, den 03.11.2012 um 20:00 Uhr

Freitag, den 09.11.2012 um 20:00 Uhr

Samstag, den 10.11.2012 um 20:00 Uhr

Freitag, den 14.12.2012 um 20:00 Uhr

Samstag, den 15.12.2012 um 20:00 Uhr

Sonntag, den 06.01.2013 um 18:00 Uhr

Freitag, den 11.01.2013 um 20:00 Uhr

Samstag, den 12.01.2013 um 20:00 Uhr

Freitag, den 18.01.2013 um 20:00 Uhr

Samstag, den 19.01.2013 um 20:00 Uhr

Samstag, den 26.01.2013 um 20:00 Uhr

Sonntag, den 27.01.2013 um 18:00 Uhr

Freitag, den 15.02.2013 um 20:00 Uhr

Freitag, den 22.02.2013 um 20:00 Uhr

Samstag, den 23.02.2013 um 20:00 Uhr

Sonntag, den 03.03.2013 um 18:00 Uhr

Freitag, den 08.03.2013 um 20:00 Uhr

Samstag, den 09.03:2013 um 20:00 Uhr

Freitag, den 15.03.2013 um 20:00 Uhr

Samstag, den 16.03.2013 um 20:00 Uhr

    

      

      

 Saisonstück 2011 / 2012

 

"ES WAR NICHT DIE FÜNFTE, ES WAR DIE NEUNTE "

von Aldo Nicolaj

(NON ERA LA QUINTA, ERA LA NONA) - Stück in 2 Akten 

Mit: Nicole Schmitt, Rüdiger Glaser und Michael Meierhofer

Regie: Peter Schmitt

Coregie: Elke Dyroff

Carlo begegnet an einem Strand Eva, einer bildhübschen jungen Frau. Aus anfänglicher Abneigung entsteht eine Bindung, der sich Carlo nicht mehr entziehen kann.
Eva beginnt sein Leben zu managen und nimmt Carlo jede Verantwortung ab. Er verliebt sich Hals über Kopf in sie. Bis zur Selbstaufgabe.
Bis Eva ihn eines Tages ihrem Mann Mario vorstellt. Plötzlich entpuppt sie sich als eiskalter Engel. Sie konfrontiert Carlo mit einem teuflischen Plan...
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Aldo Nicolaj (1920 – 2004). Italienischer Dramatiker. Autor zahlreicher Komödien. Seine Stücke zeichnen sich durch ironische Kritik an der heutigen Lebensweise aus. Er experimentierte mit verschiedenen Stilen bis hin zum Absurden.
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Premiere war am Samstag, 15.10.2011, 20:00 Uhr, die Dernière am 21.04.2012, 20:00 Uhr.

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 Saisonstück 2010 / 2011

  

In einem Kriminalstück, welches seinen Namen verdeint, darf man einen Mord erwarten. Nachdem dieser geschehen war, lief in diesem Stück jedoch  alles anders wie gewohnt ab. Für die Bediensteten im Salon Wuttig, wie auch für unsere Zuschauer.

Das interaktive Saisonstück des Jahres 2010/2011, in welchem es bei unseren Zuschauern lag wer der Täter war. Einfach nur spannend, auch für uns!

Wer war der Täter?????

      

Sie sagen es uns!!!!! 

   

Saisonstück 2009/2010        

"4 nach 40"

von Fritz Schindlecker
(Idee: Leo Bauer & Fritz Schindlecker;
Musik: Erich Buchebner )

in einer Inszenierung von Peter Schmitt


Der Mensch will Zeit seines Lebens hoch hinaus.
Manchmal ist er auch hinaus, bevor er richtig hoch
gekommen ist. Aber in der rasenden Zeit seines Lebens findet er nur an ganz bestimmten Halte-punkten die Muße darüber nachzudenken, ob er
noch auf dem Weg nach oben oder schon "hinaus" ist.

Vierzig ist so ein Haltepunkt. Da gibt es viel über den vergangenen Weg nachzudenken und der Blick nach vorn - nach oben - ist überschaubar geworden.

In dem satirischen Neurosenstück VIER NACH VIERZIG von Fritz Schindlecker ist die Ausgangslage geradezu erfrischend plakativ:

Zwei Männer und zwei Frauen, alle kurz nach dem vierzigsten Lebensalter, bis dato einander unbekannt, bleiben im Fahrstuhl stecken. - Im vierzigsten Stock. Unsicherheit, leicht Furcht, vorsichtiges Angstgelächter; nun, die gnadenlos optimistische Stimme aus dem Bordlautsprecher verspricht: "Hilfe kommt". 

Doch das dauert. Die vier Protagonisten haben mehr Zeit als ihnen lieb ist, sich gegenseitig bekannt zu machen. Sie spielen alle Varianten des menschlichen Zusammenlebens durch. Auch die weniger schönen. Die taffe Geschäftsfrau, die noch beim Start des Aufzugs denkt, sie wäre eine Braut. Der Lehrer, der am Ende der Fahrt sich selbst ein Ende machen will. Die Frau, die sich wieder besseren Wissens ihren Trunkenbold von Ehemann schön redet. Und der Versicherungsvertreter, der mit schlechten Manieren sein berufliches Manko zu überspielen versucht.

Menschen wie Du und ich am Haltepunkt des Vierzigsten.

Auch wenn das Lachen über diese Vier ab und zu die Innenwände des Halses streift um dort eventuell stecken zu bleiben, und auch wenn die Humanmedizin nicht selten einen bitteren Beigeschmack bekommt, sollte man diesen gescheiten und manchmal brutal witzigen österreichischen Fahrstuhlstopp mitmachen ohne das barmherzige Knöpfchen zu drücken.

Seien Sie dennoch gewiss: "Hilfe kam!"

Zu sehen waren: Nicole Schmitt, Slajana Petkovic, Torsten Kublank und Michael Meierhofer



Jubiläums-(Saison-)stück 2008/2009                   

"Das Mädchen Irma la douce"
in einer Inszenierung von Wolf Iwand

Was geschieht in der Rue de Casanova?

Als es im alten Paris die Markthallen noch gab, die Polizisten noch korrupt und die "Poules " (ugs., frz.: Mädchen, Prostituierte) noch stolz auf ihren Beruf waren, verirrte sich eines Tages ein ehrlicher Polizist in die Rue Casanova. Dort, im Bistro des Wirtes Moustache, verbachten die Mädchen ihre Kaffeepausen, während ihre Macks (ugs., frz.: Beschützer, Zuhälter) den Billardraum bevölkerten.

Der Polizist hörte auf den Namen Nestor und fand augenblicklich Gefallen an der süßen Irma, dem erfolgreichsten Mädchen in der Straße mit dem beziehungsreichen Namen, ohne gleich zu bemerken, welchem Gewerbe sie nachging. Bei den Anderen war das auf Anhieb klar und so ordnete Nestor sogleich eine Razzia an. Ab in den Polizeitransporter mit "Poules" und Freiern. - Dumm nur, dass Nestor neu im Revier war und seinem chef in diesem Distrikt noch nicht persönlich gegenüber gestanden hatte. Als sich dieser schließlich als einer der Freier entpuppte, war es um Nestors Posten bei der Polizei geschehen.

Ab da weinte er sich regelmäßig bei Moustache, dem Wirt aus. Und lernte Irma näher kennen. Sehr viel näher. Er wurde gar zu ihrem, äh, "Mack". Ein denkbar ungünstiger Beruf für einen wirklich liebenden Mann. Nestor wurde eifersüchtig auf den Teil der Männerwelt, der mit Irma ebenso intim war, wie er selbst.

Schließlich hatte Nestor eine Idee um sein Problem zu mindern. Mit Moustache gemeinsam entwickelte er einen Plan. Wenn Irma nur noch einen einzigen Freier hätte...geplant, getan. Aber damit fing der Ärger erst richtig an.

Allerdings haben wir es hier mit einem Märchen für Erwachsene zu tun, in dem die wahre Liebe trotz ihrer Randerscheinungen ihre Daseinsberechtigung hat.

Und wenn sie nicht gestorben sind...

Die Volksbühne wagt sich mit diesem Stück an eines der personenreichsten Stücke des Theaters. Anlässlich unseres Jubiläumsjahres werden somit fast alle unsere Mitglieder vor und hinter der Bühne tätig sein.
Freuen Sie sich schon jetzt auf ein grandioses Theatervergnügen!

Regie: Wolf Iwand

Ihre Volksbühne Worms

Saisonstück 2006/2007                                                          

Shirley Valentine oder die heilige Johanna der Einbauküche

Komödie von Willy Russell

"Du, Wand!" sagt Shirley Valentine (Kira Ozaine), nachdem sie sich zwischen Bügeln, Putzen und Kartoffelschälen hingesetzt und ein Glas Wein eingeschenkt hat.

Und sie beginnt der stummen Mauer in ihrer Einbauküche zu erzählen, was ihr durch den Kopf geht, was sie erlebt hat, kleine Niederlagen, aber auch kleine Triumphe, und schließlich auch, was sie besonders bewegt: dass ihre Freundin ihr einen Flug nach Griechenland geschenkt hat. Weich und sehnsüchtig wird ihr Blick, als sie sich das Land vorstellt, wo die Weintrauben wachsen und wo man am Meer sitzen und träumen kann.

Wird sie fliegen? Undenkbar, wo doch ihr Mann jeden Abend sein Essen pünktlich auf dem Tisch haben will... Mit viel Sprachwitz und Selbstironie fordert Russels Stück dazu auf, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, um es zu verändern und macht all jenen Mut, die es aufgegeben haben, an ein Leben jenseits der Gewohnheit zu glauben.

Regie: Dorota Wojsyk
Co-Regie: Yves Ozaine

Pressestimmen lesen: Wochenblatt
Pressestimmen lesen: Nibelungenkurier

Programmheft anschauen



Szenenfoto aus "Shirley Valentine oder die heilige Johanna der Einbauküche"
Foto der Protagonistin: Kira Ozaine

Saisonstück 2006/2007                                                           

Ein ungleiches Paar

Komödie von Neil Simon

New York, 6 Frauen, Beziehungsstress, Baseballspieler in knackigen Hosen, 2 spanische Lover und asketische Pinguine - hier sind sie: Die bedeutenden Themen des Lebens live aus Olive Madisons Apartment am Riverside Drive in New York! (von Stefanie Schott) Wie jede Woche sind Florence, Mickey, Vera, Silvie und Renee bei ihrer Freundin Olive zum Trivial-Pursuit-Spielen eingeladen, doch an diesem heißen Sommerabend ist alles anders als sonst, denn an diesem Tag bricht die Ehe von Florence, Mutter von zwei (oder gar drei?!) Kindern, auseinander. Klar, dass die besorgten Frauen alles Menschenmögliche veranstalten, um ihrer verzweifelten und (mehr oder weniger) selbstmordgefährdeten Freundin beizustehen - auf unterschiedlichste Art und Weise! Da wird getröstet, gestützt und gerettet, aber auch gestritten, geschüttelt und zugeschlagen, und im Eifer des Gefechts fliegt auch schon mal das eine oder andere Objekt durch die Wohnung.... Letztendlich ist es Olive, die ihre Freundin einlädt, bei ihr einzuziehen, damit sie nicht allein bleiben muss. Doch dies erweist sich nicht als sooo gute Idee... Die Komödie "Ein ungleiches Paar" von Neil Simon beleuchtet die unterschiedlichsten Bedeutungsnuancen sowie Entwicklungsmöglichkeiten des "Paars". Da sind die das Chaos liebende Olive und ihr ewig Geld schnorrender Exmann Phil, die Florida liebende Vera und ihr eifersüchtiger Ehemann, Silvie und ihr Pinguin, Mickey und ihr handschellenfetischistischer Ehemann Stanley, die ihren Gatten verehrende Florence und ihr Noch-Ehegatte Sidney (Olive: "Schwörst du, Florence? Beim Leben deiner Kinder?" - "Florence: "Nein, beim Leben meines Mannes."), Renee und ihr Gynäkologe, aber auch die beiden gar nicht warmen, aber umso heißblütigeren Brüder Jesus und Manolo aus Barcelona sowie "zwei Tarzans in einem Film". Den Mittelpunkt dieses Paar-Kaleidoskops bilden jedoch die beiden ungleichen Freundinnen Olive (Kira Ozaine) und Florence (Susanne Schulz-Matheis), die verzweifelt dafür kämpfen, miteinander auszukommen sowie für Olive ein Rendezvous zu arrangieren. Wenn Sie wissen wollen, welche Lösungen die Damen für sich finden, warum nicht alle Linguine genießbar, dagegen aber Sturmsäcke äußerst lecker sind und wie oft im Jahr ein Pinguin Sex hat, besuchen Sie die neue Inszenierung "Ein ungleiches Paar" in der Volksbühne Worms! "Preciosos!!!"

Pressestimmen lesen


Szenenfotos aus "Ein ungleiches Paar"
Foto von links: Nicole Schmitt, Eva-Maria Schmitt, Kira Ozaine,
Susanne Schulz-Matheis, Kathrin Heuer, Stefanie Schott

Regie: Peter Schmitt

Saisonstück 2005/2006                                                                 

Bleib doch zum Frühstück

Komödie von Ray Cooney und Gene Stone

George Clarke (Walter Passian) spricht es aus. Bei weitem nicht so souverän, wie sich das hier liest. Er stottert dabei. Nun ist es für einen geschiedenen englischen, 51jährigen Beamten der ausgehenden Hippiezeit nicht gerade alltäglich, dass ihm eine (schwangerschaftsbedingt) dralle junge Frau namens Louise Hamilton (Susanne Schulz-Matheis) in die museale Wohnung schneit, die zunächst um Geld bittet, dann sein liebevoll für sich selbst bereitetes Abend- mahl hinunterschlingt und auch noch die Zigaretten schnorrt, die eigentlich für Georges allmonatliche Bridgerunde reserviert waren. Nach anfänglichem Beschnuppern fliegen zunächst die Fetzen, dann erscheint kurz der Althippie Jimmy (Peter Schmitt), in dessen Wohngemeinschaft Louise ein paar Tage weilte und der seine „Schnecke“ wiederhaben will. Nun scheint die erste Nacht schließlich doch ruhig zu werden, aber neues Leben kommt erfahrungsgemäß immer dann, wenn man es so gar nicht gebrauchen kann. Das muss auch Georges Schwester Helen erleben, die sich von ihrem Bruder während des abendlichen Kontrollanrufes den ungewohnten Satz anhören muss: „Helen, ich kann jetzt nicht...wir...wir bekommen ein Baby!“ Nachdem das zunächst namenlose Wesen in Georges Wohnung Einzug gehalten hat, müssen sich die beiden Erwachsenen über sehr vieles verständigen. Über den Gebrauch von Nuckelflaschen, Babywaagen, Hosengürteln und Umgangs­formen jeglicher Art. Jimmy, „von oben“ setzt dabei immer wieder Akzente und führt schließlich, ungewollt ein Ende herbei, auf dass Sie, verehrte(r) Theaterbesucher(in), sich jetzt schon freuen dürfen.

Pressestimmen lesen

Szenenfotos aus "Bleib doch zum Frühstück"
Foto links: Walter Passian, Susanne Schulz-Matheis - Foto rechts: Peter Schmitt

Saisonstück 2004/2005                                                     

Herz- und Beinbruch

Komödie von Patricia Levrey

Die Komödie der menschlichen Rasse spielt sich überall und zu jeder Zeit ab. Manchmal ist sie als Tragödie getarnt, manchmal versteckt sie sich unter der Maske der Banalität. Diese hier kommt aus Frankreich und jongliert sowohl mit Alltäglichem, als auch Zwischenmenschlichem...und mit Krankheit. Es sollte somit niemand verwundern, dass sie in einem Kranken­haus angesiedelt ist. Die Volksbühne hat diese medizinische Komödie ausge­wählt, weil sie die dunklen Seiten des Lebens nicht aus­klammert, uns aber mit typisch französischem Charme und Esprit vorführt, wie man mit ihnen umgehen kann. Und es gibt endlich mal ein anderes Bühnenbild als das übliche Wohnzimmer. Die Situation:Dany und Michel sind verheiratet - mit­einander. Ihre Ehe hat drei Kinder hervor­gebracht. Es gibt eine Schwie­germutter und einen Hund, diese erscheinen jedoch lediglich in den Ge­sprächen der Eheleute. Nicht, dass sie unwichtig wären, im Gegen­teil, aber es gibt die ver­schiedensten Gründe, wa­rum sie Dany nicht be­suchen. Wo? Im Kranken­haus, wo sich Dany von einem schweren Unfall erholen muss... Nach anfänglicher Ver­zagtheit, gepaart mit heftigen Zweifeln, beginnt Dany um ihre Genesung zu kämpfen. Mit Hilfe ihres Arztes Dr. Magnan, der forschen Krankenschwester Marianne sowie ihres Gatten Michel, der sich aufopferungs­voll um sie kümmert und ihr regelmäßig von den Schwierig­keiten und Mühen berichtet, die ihm Haushalt, Kinder und Schwiegermutter bereiten. Und er erzählt gern davon. Manch­mal weiß man nicht, wer mehr zu jammern hat: Die Kranken­haus­insassin oder ihr geplagter Hausmann. Dany hat aber nicht nur Probleme mit dem Gesund­werden, nein, sie langweilt sich auch im Krankenhaus, und so beginnt sie die halbe Klinik auf den Kopf stellen. Als dann noch Danys Arbeitskollegin Christelle auftaucht und einen erotisch interessierten Blick auf den guten Doktor wirft, geraten die Dinge endgültig ins Rollen. Herz- und Beinbruch ist eine echte Boulevardkomödie mit Augenzwinkern, leisen und lauten Lachern, über denen man dennoch nie die kleinen Dramen des Alltages vergisst. Somit ist diese Komödie näher am Leben als manches Salonstückchen. Und dieses Leben ist trotzdem, recht oft, einfach nur zum Lachen.

Szenenfotos aus "Herz- und Beinbruch"
Von links: Friedel Christiansen, Karin Flakowski, Uwe Schulz, Peter Schmitt, Andrea Otto

Weitere Stücke der letzten Jahre:

Saison 2003/04: Shirley Valentine oder die heilige Johanna der Einbauküche
Saison 2002/03: Die Perle Anna
Saison 2001/02: Das singende Telegram
Saison 2001/02: Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde
Saison 2000/01: Der Tod und das Mädchen
Saison 2000/01: Die Dicke Freundin
Saison 1999/00: Warte, bis es dunkel ist
Saison 1998/99: Der Mann, der sich nicht traut
Saison 1997/98: Der preisgekrönte Liebhaber
Saison 1996/97: Was dem einen Recht ist
Saison 1995/96: Geschlossene Gesellschaft
Saison 1995/96: Du bist ein Biest
Saison 1994/95: Der nackte Wahnsinn